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Erfolgreiche Kleintierschau

  • PresseberichtAusstellungGeflügel

Am Sonntag, kurz nach 16.00 Uhr, wurde vor der der Alten Markthalle ein großer hölzerner Hahn abgebaut, während drinnen Hühner, Tauben und Kaninchen in Transportkisten gesetzt, Blumen von den Käfigreihen geräumt und Bewertungskarten sorgfältig eingesammelt wurden - für die Ingelheimer Geflügel- und Kaninchenzüchter begann die letzte Phase einer arbeitsreichen und sehr erfolgreichen Lokalschau.

Etwa 400 Besucher hatten am Wochenende die gezeigten 120 Hühner, Enten und Tauben und 67 Kaninchen in Augenschein genommen, nachdem die Preisrichter am Freitag bereits die schönsten Tiere ausgewählt hatten. Bei den großen Hühnern waren das ein weißer Austral-orps-Hahn von Ralf Scheider und eine blaue Henne der gleichen Rasse von Wilfried Müller. Bester Zwerghahn wurde ein Moderner Englischer Zwergkämpfer von Christian Tomczok, die beste kleine Henne ein gelbes Zwergseidenhuhn der Jugendzüchterin Jill Heinen.

Die Gesamtzahl der erzielten Punkte war ausschlaggebend beim Wettbewerb um den Titel des Vereinsmeisters, der in mehren Klassen vergeben wurde: In der Klasse Geflügel wurde Christian Tomczok mit Moderen Englischen Zwergkämpfern Vereinsmeister vor dem Zweitplazierten Ralf Scheider mit schwarzen Zwergaustralorps. Bei den mit weniger Tieren besetzten Klassen der Tauben und Kaninchen wurde nur je ein Titel vergeben, den Dietmar Schneider (Deutsche Schautauben) und Manfred Bader (Schwarze Kleinsilberkaninchen mit nach Hause nehmen konnten. Die Titel des 1. Jugendvereinsmeisters erzielten Jill Heinen, mit ihren gelben Zwergseidenhühner und Niklas Leißner, der Großchinchillakaninchen ausstellte. Ebenfalls Zwergseidenhühner, allerdings im wildfarbigen Farbschlag, zeigte die 2. Jugendvereinsmeisterin Emilie Heinen.

Nach dem die Tiere wieder in ihren gewohnten Ställen saßen, machten sich die Kleintierzüchter ans Aufräumen. Käfige mussten gesäubert, zusammengelegt und abtransportiert, Volieren abgebaut und die „Hinterlassenschaften" der gefiederten und pelzigen Lieblinge zum Abfahren in Müllsäcke gefüllt, die Halle gefegt und diverse Schauutensilien für das nächste Jahr sauber verstaut werden. Langjährige Erfahrung in der Organisation und Logistik einer Kleintierschau zahlten sich dabei aus -schon drei Stunden nach Ausstellungsende war die Halle wieder besenrein.